Den Grill richtig anzünden

Für blutige Anfänger besteht die erste Herausforderung bereits darin, den Grill richtig anzuzünden. Irgendwie klappt es immer, aber viele bedienen sich hierbei äußerst gefährlicher Hilfsmittel, die weniger zu empfehlen sind. Benzin oder Brennspiritus feuern den Grill zwar ordentlich an, bringen aber mitunter hohe Stichflammen und Explosionen mit sich. Wer falsch steht, riskiert schmerzhafte Verbrennungen oder sogar sein Leben. Auch wenn es nicht kleiden mag, lieber festes Schuhwerk, zwei Handschuhe und schwer entflammbare Kleidung tragen.

Zuallererst sollte man den Grill möglichst windgeschützt aufbauen. Sonst bläst die Naturgewalt alle Streichhölzer aus und der Grillabend endet, bevor er begonnen hat. Wenn man schon Streichhölzer benutzt, sollten es unbedingt extralange sein. Besser jedoch ein Stabfeuerzeug verwenden, schon allein, um sich selbst vor etwaigen Verbrennungen zu schützen. Wer schon ein kleines Feuerchen entzündet hat, kann selbiges mithilfe eines Blasebalgs vergrößern.

Als ungefährliche Anzündhilfen haben sich bewährt:

  • Anzündkamine: Wie der Name schon sagt, erinnert die Konstruktion an einen Kamin und entzündet die Grillkohle daher vergleichsweise schnell. Bei einfacher Holzkohle dauert es knappe 15, bei Briketts bis zu 30 Minuten. Danach darf die Glut auf dem Grillrost verteilt werden.
  • Flüssiganzünder: Mit diesem besprüht man die noch trockene Kohle und wartet etwa eine Viertelstunde. Ansonsten schmeckt das spätere Grillgut nach Flüssiganzünder. Alternativ bietet sich auch Anzündpaste an. Sie ist etwas dicker, wird aber genauso auf der Kohle oder den Briketts verteilt.
  • Holz: Am natürlichsten funktioniert es mit Holzspänen, die entzündet werden. Nach und nach Grillkohle und Briketts nachlegen, aber darauf achten, nicht zu viel Rauch entstehen zu lassen.